Sourdough Pancakes

Am Sonntag hatte ich mal Lust auf ein anderes Frühstück.
Am Abend zuvor habe ich einen Uralt-Western mit John Wayne, „True Grit“ (Der Marshal) angeschaut. Und irgendwie hat das Gelüste nach „Sourdough Pancakes“ geweckt.
Sourdough (Sauerteig-Starter – siehe unten) habe ich im Tiefkühler. Der kann immer wieder zum Leben erweckt werden.
Das richtige Rezept hatte ich auch gleich zur Hand.

Sourdough Pancakes
Sauerteigpfannkuchen

Flapjacks, Teigfladen, wie auch immer man sie nennt, Sauerteigpfannkuchen, das sind die Besten.
Lecker mit echtem Ahornsirup und knusprigem Speck.
Süss und salzig oder mit Apfelmus – nicht zu Verachten.

Das sind die Zutaten

in amerikanischen Maßeinheiten, die deutschen Maße stehen (kursiv) dabei:

  1. 4 Cups (480 g) Brotmehl 
 – 550er oder 1050er Weizenmehl
  2. 1/4 Cup (55 g) Zucker
  3. 2 Teelöffel Salz
  4. 2 Esslöffel Backpulver
  5. 4 Eier
  6. 3 Cups (480 ml) Milch
  7. 8 Esslöffel ungesalzene Butter, geschmolzen
  8. 1 1/2 (360 g) Sauerteigstarter (Siehe unten)
  9. 2 Teelöffel reiner Vanilleextrakt oder gemahlene Vanilleschoten

So wird’s gemacht:

  1. In einer großen Schüssel alle trockenen Zutaten mischen
  2. in einer anderen Schüssel die Eier mit einem Schneebesen aufschlagen
  3. Milch, die geschmolzene Butter, Sauerteigstarter und Vanille in die Eier geben
  4. gründlich verrühren
  5. die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten hinzugeben und mit einem Schneebesen vermischen
  6. die Mischung nicht zu stark aufschlagen
  7. eine große, leicht geölte oder gebutterte Antihaft-Pfanne auf mittlere Hitze aufheizen
  8. in die heiße Pfanne, einen viertel Schöpflöffel Teig geben (in eine große Pfanne bekommt ihr so 3 bis 4 Teigkleckse)
  9. für 3 Minuten auf jeder Seite backen oder bis sie goldbraun sind
  10. fertige Pfannkuchen auf eine Servierplatte geben und warm, abgedeckt in einem Ofen bei knapp 100°C bis zum Servieren aufbewahren
  11. wiederholen, bis der Teig verbraucht ist

Das gibt ca. 36 locker-fluffige kleine dicke Pfannkuchen.

Hier findet ihr eine Seite zum Umrechnen der amerikanischen Maße:
www.usa-kulinarisch.de/informationen/masseinheiten-umrechnen/

Einfaches Hilfsmittel ist aber auch eine große Kaffeetasse (etwa 230 ml), damit lässt sich Flüssiges, auch Mehl und Zucker ganz gut abmessen.
Das passt dann schon – in der Cowboy-Küche nimmt man es nicht so wahnsinnig genau

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Das Original-Rezept stammt aus dem Buch
„A Cowboy in the Kitchen“
von Grady Spears und Robb Walsh.


Tolle ursprüngliche Rezepte aus dem „Wilden Westen“ – Indoor und Outdoor geeignet.
Amerika abseits von MacDonald, Kentucky FriedChicken usw.

Sauerteigstarter

Wenn du sowas nicht hast, kannst du dir aber auch leicht einen Vorteig aus

  1. 100 g Weizenmehl und
  2. 100 ml lauwarmem Wasser herstellen
  3. In einem großen Einmachglas 24 Stunden an einem warmen Ort gären lassen – und schon hast du einen leicht gesäuerten Teig, den du als Starter nutzen kannst.

Wie bei allem ein bisschen Planung muss sein 😉

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Yeehaw (warum sehe ich das jetzt erst?)

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    1. opa_reiner sagt:

      Musst halt immer schön Blättern 🙃 gell!
      Bin zur Zeit ziemlich faul mit posten – mach halt Rentner-Urlaub 🤣
      Bin aber am Sammeln und dann kommt die Flut!
      Deine Beiträge machen auch auf dem Handy Spaß 😉

      Gefällt mir

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