Noch einmal Ail rose de Lautrec

Nun, da ich halt wirklich zu viel von dem Rosa Knoblauch aus Lautrec mit gebracht habe (1,75 kg) hat sich natürlich die Frage gestellt, was mache ich damit.
Wie bereits gesagt habe ich einen kleinen Teil bereits verschenkt.

Sicherlich ein etwas “anrüchiges” Geschenk, aber es gibt Menschen, die freuen sich auch über so etwas – … und nicht zu wenige, deshalb heißt es zum Schluss doch aufteilen.

Das ist es auch, warum ich den “Knoblauch in Rotwein” in kleine Gläschen homöopathischer Größe gepackt habe. Und dennoch ich hatte noch reichlich Knobi übrig.

Rosa Knoblauch aus Lautrec in Rotwein und Essig mit Olivenöl

Knoblauch-Paste

Da denkt doch jeder gleich “Aioli” – Treffer, aber das hier ist nur eine Vorstufe zu dieser leckeren Sauce. Jedenfalls, wenn man sich einmal die Mühe gemacht hat so viel Knoblauch zu schälen, erspart diese Art der Haltbarmachung für einige Zeit die mühevolle Arbeit und es steht immer Knoblauch wie frisch gepresst zur Verfügung.

Doch Achtung: das ist schon etwas für Hardcore-Knobi-Fans.

Also an die Arbeit!

  • 500 g geschälte Knoblauchzehen
  • 100 g unbehandeltes Salz (z.B. grobes Meersalz oder Steinsalz)
  • sehr gutes Olivenöl
Rosa Knoblauch aus Lautrec noch mit der rosa Schale

… und jetzt einfach

  • … den Knoblauch mit dem Salz im Mixer, Fleischwolf oder wie hier mit dem Mahlwerk vom Stabmixer pürieren.
  • Die 600 g möglichst gleichmässig in 230 ml Gläser verteilen und mit Olivenöl auffüllen. Schraubdeckel drauf und ab in den Kühlschrank.
  • bei der Verwendung darauf achten, dass immer ein sauberes Löffelchen zum Einsatz kommt und dass das Olivenöl immer wieder aufgefüllt wird!

Achtung: bei der Verwendung daran denken, dass hier schon reichlich Salz zum Einsatz kam. Nachwürzen geht immer – aber versalzen, bleibt versalzen!

Rosa Knoblauch aus Lautrec nach dem Schälen

Ich weiß, von Aktionen bei denen ich mir Kräuter und Gemüse auf diese Art haltbar gemacht habe, dass sich der Art behandeltes Gemüse weit über ein Jahr hält – falls es nicht vorher verbraucht wurde. Ich weiß das auch, weil ich erst kürzlich Gemüse mit Kräutern (das verwende ich gerne zum Würzen für alles mögliche von der Salatsauce, zum Marinieren von Fleisch oder zum Würzen von Suppe) beim Ausräumen meines Kühlschranks gefunden habe mit dem Datum August/2017 – es war noch einwandfrei.

Wer sich die Mühe machen will, kann das Ergebnis dieser Aktion auch noch im Mörser bearbeiten. Darauf hab ich aber verzichtet, denn selbst wenn ich diese Paste roh verarbeite – also zum Beispiel zu Aioli – wird ja alles noch einmal püriert. Und in Saucen oder Suppen zugesetzt, schmilzt der Knobi sowieso dahin.

Das Ergebnis dieser Aktion waren 3 Gläser à 230 ml.
Ein gestrichener Kaffeelöffel entspricht etwa einer mittleren Knoblauchzehe.

So, hier war mal wieder die Faulheit der Weg zum Erfolg:
einmal gearbeitet = unzählige Male Nutzen gezogen.

Probiert es!

PS
Der Duft vom Knoblauch ist durch das ganze Haus gezogen – ich fürchte meine Nachbarn waren ein wenig irritiert. Warum wohl?

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