Pfifferling-Creme-Suppe

Es hat jetzt mehrere Nächte hintereinander geregnet. Leichter Landregen, warm — und ausdauernd bis zum Morgen. Gestern Nacht wieder mit einem leichten Gewitter.

Heute morgen früh aufgestanden, in der Hoffnung, daß Blitz und Donner die Pilze geweckt haben. Und des Jägers- und Sammlers-Glück war mir hold. Nicht sehr viel, aber wie so oft nicht die Menge macht es, sondern die Freude am Erfolg. Es waren die ersten Pilze nach der langen Trockenzeit, die aus der Erde aufgeploppt sind.

Eine weitere Freude, die mir bekannten Plätze (Geheimnis!) waren wieder am Leben.

Einen Teil habe ich eingefroren. Für schlechte Zeiten.
Die nicht so schönen etwas zerfledderten habe ich heute zu einem Pilzsüppchen verarbeitet.

Pfifferling aus dem Fichtelgebirge

Cremige Pfifferlingsuppe mit Graubrotcroutons

… und diesmal wirklich vegetarisch und sowas von vegan, ich konnte es fast selbst nicht glauben.

Das ist in der Suppe

  • etwa 200 g frische Pfifferlinge aus dem Wald (gesammelt habe ich knapp 800 g geputzte Pilze) den großen Rest habe ich eingefroren
  • 1 rote Zwiebel feingeschnitten (ob rot oder weiß, das ist egal. Die Roten sind milder.
  • 1 Zehe Knoblauch, feingehackt
  • 1 mittel große Karotte, gewürfelt
  • 1 Liter Gemüsebrühe (hatte ich eingefroren)
  • 1 große Pellkartoffel, vom Vortag
  • ein bisschen frische Petersilie, ein paar gefrorene Erbsen und ein wenig roter Paprika für die Deko
  • 2 bis drei Esslöffel Olivenöl
  • ein paar Croutons von altem Graubrot
Rote Zwiebeln aus dem Supermarkt, Fichtelgebirge

That’s the way to do it — aha, aha…

  • Pfifferlinge putzen, nicht abspülen und nicht wässern, große Teile halbieren oder gar vierteln
  • erst die Zwiebeln mit dem Knoblauch in einem Esslöffel Olivenöl bei kleiner Hitze glasig dünsten, die Karotte dazugeben. Die geschälte und gewürfelte Kartoffel dazugeben, kurz mit dünsten, mit der Gemüsebrühe aufkochen und bei mittlerer Hitze garen, bis die Karotten weich sind
  • die Pfifferlinge sortieren. Die nicht so schönen kleinschneiden und in die simmernde Brühe geben
  • die schönen mit ein paar Scheiben Knoblauch in ein wenig Olivenöl anbraten. Pilze brauchen nicht viel Hitze. Sie sind schon bei knapp 70°C gar – also Vorsicht, sonst werden sie matschig
  • nach einiger Zeit die Croutons dazu geben, Temperatur herunterschalten
  • die Suppe pürieren und durch ein Haarsieb streichen, nochmal kurz mit ein paar gefrorenen Erbsen aufkochen.
    Mit Salz, etwas Chili und Pfeffer abschmecken.
Cremige Pfifferlingsuppe mit Graubrot, Fichtelgebirge

Anrichten in einem vorgewärmten Teller, die gebratenen Pilze und Croutons oben auf und zur Deko etwas Petersilie und ein paar Schnitze Paprika.

Lasst es euch schmecken!
Pfifferlinge kann man jetzt auch auf den Wochenmärkten jagen!😉

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