Hurrah – eine Forelle…


Ich bin noch dabei meine Tiefkühltruhe zu durchforsten und finde immer wieder Leckeres, das gerne aufgebraucht werden möchte.

Obwohl, eigentlich möchte ich es aufbrauchen 😋! Wie auch immer.
Ich fand noch eine Forelle, sauber verpackt, kein Gefrierbrand – juhu! … und Lust diese auf eine althergrebachte Art zuzubereiten.

Forelle Müllerinnen-Art oder Truite à la meunière

Ein absoluter Klassiker auch in Frankreich gut bekannt, ohne viel Schnick-Schnack und wie alle Klassiker fast vergessen. Beginnen wir mit dem Up-Cycling!

Wir haben für eine Person:

  • eine tiefgekühlte, aufgetaute Forelle
  • einige in der Schale gekochte Frühkartoffeln (ja, der Spargel war lecker)
  • ein paar Frühlingszwiebeln
  • eine schöne Tomate
  • reichlich Butter (4 bis 6 Esslöffel)
  • eine Bio-Zitrone
  • Pfeffer aus der Mühle, Salz

Zubereitung:

  • also die Forelle habe ich über Nacht im Kühlschrank aufgetaut.
    Mit dem Saft der halben Zitrone 10 Minuten mariniert.
    Oha, die Pfanne ist zu kurz oder der Fisch zu lang. Also Kopf ab! Geht doch.
  • Die gut abgetropfte Forelle innen und außen leicht salzen und pfeffern.
    In Weißmehl wenden. Gut abklopfen.
    Überschüssiges Mehl verbrennt in der Butter und macht das Sößchen bitter – es soll ja nichts verloren gehen.
  • In einer passenden Pfanne reichlich Butter schmelzen lassen.
    Zuerst die halbierten Kartoffeln in die Pfanne geben, dann den Fisch vorsichtig n die schmurgelnde Butter.
  • Nach drei bis vier Minuten den Fisch vorsichtig wenden, ebenso die Kartoffeln.
    Und nun die vorbereiteten Frühlingszwiebeln in das Butterfett geben.
  • Nochmal drei bis vier Minuten backen. Dabei den Fisch immer wieder mit der Butter übergiessen. Hitze runterdrehen.
  • Der Fisch ist gar, wenn man die Rückenflosse leicht abzupfen kann.
  • Auf einem warmen Teller anrichten, kurz warmhalten.
    Die halbierten, leicht gezuckerten und gesalzen Tomaten dazu.
  • Mit dem Saft der restlichen halben Zitrone die Butter ablöschen.
    Zu den Kartoffeln und dem Fisch servieren.
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle an den Tisch – fertig.

Ach so – nicht nur anschauen – genießen!

Ja und was steht jetzt im Pflichtenheft?
Sobald es wieder möglich ist, auf zur Kleinrehmühle Forellen kaufen!

Ich bin ja ein Vatertags-Abstinenzler, aber dieses Jahr hat es was gutes an sich.
Die Kleinrehmühle – also der Biergarten – ist wieder offen!
Das heißt auch, das ich bei einer ordentlichen Brotzeit (frisch geräucherte Forelle) auf meine frisch gefangenen und küchenfertig geputzten Fische warten kann.

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