Salbei (Salvia officinalis)

Etwas Historie

Eine Tatsache – in der Antike und wahrscheinlich schon weit davor wurde „Salvia officinalis“ als Heil- und Würzpflanze geschätzt.

Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum und wurde von jeher als Heilpflanze verwendet. Bei den Griechen und Römern hieß es, dass Salbei das Leben verlängern könne. Der lateinische Namen „Salvia“ kommt von „salvare“ (dt. heilen) bzw. „salvus“ (dt. gesund, heil, unverletzt).

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Gemeinfrei: Wikipedia – Franz Eugen Köhler, Köhler’s Medizinal-Pflanzen

Ein Mythos – im 17ten Jahrhundert in der Zeit der Pest haben sich Diebe und Plünderer in Südfrankreich den ganzen Körper mit in Essig eingelegtem Salbei und einer Kräutermischung eingerieben um sich beim Ausrauben der verlassenen Häusern vor den Pesterregern zu schützen.
Ob es wirklich geholfen hat? Zweifelhaft!

Der echte Salbei wird auch heute noch in der sanften Medizin eingesetzt. So helfen z.B. Salbei-Pastillen Sängern ihre Stimme zu pflegen und zu schonen.

Mehr Informationen sind bei https://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Salbei zu finden.

Volkstümliche Namen sind „Zahnblatt“ oder „Schmale Sophie“

Salbei (Salvia officinalis)

Im Garten

Von der mehrjährigen, immergrünen, verholzenden Pflanze gibt es einige, darunter auch sehr exotische Sorten. Zum Beispiel: Limonen-Salbei, Ananas-Salbei, Guaven-Salbei, Muskateller-Salbei, Pfirsich-Salbei, Honigmelonen-Salbei und Marzipan-Salbei.

Die graugrünen Blättchen sind beidseitig dicht behaart, länglich oval bis eiförmig. Sie schmecken roh streng, würzig-bitter, kampferartig und in getrockneter Form etwas harzig.

Der Strauch der bis zu 70 cm hohe Strauch liebt es sonnig, warm und windgeschützt. Er bevorzugt kalkhaltigen, durchlässigen, nicht zu feuchten Boden. Er verträgt keine Staunässe, aber auch keine andauernde Trockenheit. Im Winter hilft ein leichter Winterschutz dem Salbei beim überleben.
Er bereichert durchaus auch einen Balkon-Kräutergarten.

Die Blätter können laufend geerntet werden. Während der Blüte von Mai bis Juli verlieren sie an Aroma.

In der Küche

Eintöpfe, fette Braten, Fisch, Leber, Schmorgerichte, Kräuterbutter, Wurst und Tomaten werden gerne mit diesem schmackhaften Kraut gewürzt.

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Als Beispiel ein Gericht von meinem Block
Saltimbocca vom Hühnchen mit Salbei und Schafskäse. I
ch werde mit der Zeit noch weitere Rezepte mit Salbei bringen.

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