Tortellini und so weiter…


Ich habe meine Nudelmaschine wieder ausgepackt!

Welche Freude! Und es war ein Tag, an dem man keinen Hund vor die Tür schickt.
Es war nur noch gewittrig, verregnet und viel zu kalt für eine Sommertag – also auf zum lustvollen kochen.

Wenn mir wirklich etwas gefehlt hat, dann waren es die selbstgemachten Nudeln mit Füllungen nach meinem Geschmack.

Zugegeben, das ist schon arbeitsintensiv. Aber auch entspannend und beim Teig kneten durchaus meditativ ;-).

Und dann, wenn man mal wieder so gar keine Lust hat großartig zu kochen, dann holt man sich ein Portion Tortellini, Ravioli oder was auch immer aus dem Tiefkühler und macht sich in wenigen Minuten mit einer kleinen Knoblauchbutter ein Festmahl.

Zutaten für 4 bis 5 Portionen:

Zutaten

  • 5 frische Eier
  • 500 g kräftiges Weizenmehl Type 550 oder italienisch Type 00
  • etwas Wasser
  • etwas Salz
  • 1 Ei zum Bestreichen

200g das sind reichliche Portionen.
Eine Portion wird frisch gegessen.

Den Rest friere ich immer ein – portionsweise etwa 200 g und ungekocht.
Auftauen dann im kochenden Salzwasser oder ganz sanft in Butter oder Olivenöl.

Die Füllung, das bleibt der Fantasie überlassen – da kommt rein, was gut schmeckt.

Käse, Schinken, Fisch oder vegetarisch Gemüse aller Art.

Zubereitung

  • das Mehl auf das Arbeitsbrett häufeln, einen Krater für die Eier formen. Eine gute Prise Salz einstreuen.
  • die Eier mit einer Gabel aufschlagen und dabei immer etwas Mehl mitnehmen und dann mit den Fingern von außen nach innen mischen
  • einen festen aber geschmeidigen Teig kneten. Falls nötig Esslöffelweise Wasser zugeben.
    Das ist abhängig vom Mehl bzw. wie stark das Mehl Feuchtigkeit bindet
  • zu einer Kugel oder Wurst formen, fest in Frischhaltefolie verpacken und mindestens eine Stunde ruhen lassen, währendessen Einkaufen gehen und hinterher weiterarbeiten. In dieser Zeit wird der Kleber aktiv.
  • in 4 Partien teilen.
    3 zurück in den Kühlschrank legen.
  • zu einem Streifen ausrollen, der gut durch die Nudelmaschine in der größten Einstellung läuft
  • immer wieder mit kleiner werdender Einstellung durchdrehen.
  • So dünn wie möglich, nur reißen darf der Teig nicht.
    Falls doch, zusammenkneten und von vorne beginnen.
    Der Teig ist geduldig.
  • Auf eine Hälfte des Streifens die Füllung haselnussgroße Häufchen setzen. Den Teig drumherum etwas anfeuchten.
    Die andere Hälfte darüberschlagen und rund um die Füllung andrücken, sodaß keine Luft in der Teigtasche ist..
    Mit dem Pizzaschneider abtrennen und Ravioli oderTortellioni formen.
  • Das macht ihr bis der Teig und/oder die Füllung aufgebraucht ist.
    Ob ihr Tortellioni oder Ravioli daraus macht, ist eigentlich ‚Jacke wie Hose‘ – wichtig ist der Geschmack!
  • Wasser zum Kochen bringen, herunter schalten.
    In dem leicht gesalzenen Wasser auf kleiner Flamme garen.
    Schwimmen die gefüllten Nudeln oben, sind sie reif für den Teller zum Anrichten.

Ob ihr Tortellioni, Ravioli oder Tortiglioni daraus macht, ist eigentlich ‚Jacke wie Hose‘ – wichtig ist der Geschmack!

Natürlich lassen sich mit diesem Teig auch Tagliatelle, Pappardelle oder Maultaschen herstellen.
Aber heute gibt es gefüllte Nudeln

… jetzt die Füllung:

So der Gang zum Markt am Dienstag war erfolgreich.

Es ist angerichtet.
Frische gekochte Tortelloni in Knoblauchbutter geschwenkt mit Karotten-Paprika-Gemüse und gehobeltem Parmesan.
Guten Appetit!

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