In einem Song der 80er Jahre heißt es: „… 36 Grad und ein bisschen heißer, stell den Beat nie wieder leiser… and so on“
Ähem! Berichtigung:
Meine liebe Nichte hat mich darauf hingewiesen, dass ich einen übermässigen zeitlichen Flashback hatte!
Es ware nicht die 80er , sondern das Lied wurde 2007 von den gruppe 2raumwohnung veröffentlicht. Sorry!“ Das kommt mit zunehmendem Alter vor 😉
Nun ja, hatten wir in diesem Sommer gut erreicht! Teilweise bis kurz vor 40°! .., und immer die Hoffnung auf ein abkühlendes Gewitter. Aber wie das so ist mit der Hoffnung.
Gut wenn es so heiß ist, hilft nur die „Kalte Sophie“ und die gibt’s aber leider nur am Münster in Freiburg! In der „Alten Wache“und nur dort.
Nach COVID gab’s auch eine zeitlang in Breisach diese Leckerei am Fremdenverkehrsbüro.
Direkt aus dem Fenster im Glas. Doch dann hat die Winzergenossenschaft den Laden aufgegeben. Jetzt ist ein dritte Weltladen darin und die geben keine „Kalte Sophie“aus.
Armes Breisach!
Jedesmal nach Freiburg zu fahren, wenn es einen nach so einem Kaltgetränk gelüstet ist auch nicht gerade umweltfreundlich.
Aber als Badener lässt man sich etwas einfallen!
Es gibt hier eine italienische Eisdiele mit extrem leckeren Eis — „Vulcano“ in der Neutorstraße.
Es gibt in Breisach einige Eisdielen, deren Anzahl nur von Dönerläden und Barbieren übertroffen wird.
Also gehen wir zum „Vulcano“ und holen uns ein paar Kugeln Zitroneneis — schnell nach Hause, das Eis in die Tiefkühltruhe.
Ein großes Weinglas, eine großzügige Kugel Eis hinein, eiskalten badischen Grauburgunder darüber, eine dünne Zitronenscheibe und ein Minzstängelchen als Deko!
Und schon gibt es den

„Eiskalten Freddie“
Wir brauchen:
1 großes Weißweinglas ca 2 cl, 2 Kugeln Zitroneneis, 1 cl badischen Grauburgunder, 1 dünne Scheibe Bio-Zitrone, ein Zweiglein Minze
Freddie bekommt natürlich ein Pendant.
Ich nenne sie mal die „Fesche Lola“. dafür verwende ich ein selbstgemachtes Sorbet aus Blaubeeren und Brombeeren.
Die „Fesche Lola“
Dafür brauchen wir:
1 bauchiges Rotweinglas ca 2 cl, 2 Kugel Fruchtsorbet aus Blaubeeren und Brombeeren, (Eigenprodukt) 1 cl badischen Spätburgunder, 1 dünne Scheibe Bio-Orange und wieder zur Deko ein Zweiglein Minze.
Kurzrezept zum Fruchtsorbet ganz unten
Lola und Freddie haben, wie es halt so ist, einen Abkömmling, der gerne mal über die Stränge schlägt. Das ist die „Wilde Hilde“.
Einmal kommt sie sanft und lieblich daher, das andere Mal mit einer speziellen Zutat gepierct beziehungsweise aufgemozt — halt Teenager!
Für die „sanfte Hilde“ braucht es:
1 großes Weinglas ca 2 cl, zwei Kugeln Erdbeer-Sorbet, 1 cl Fruchtsaft aus Erdbeersirup, aufgespießt 1 schöne große Erdbeere und natürlich das Stängelchen Minze

Schnelles Fruchtsorbet
Das Sorbet funktioniert ohne Eismaschine!
Zutaten
600 g Brombeeren und
200 g Heidelbeeren
150 ml Läuterzucker
100 ml frischgepressten Orangensaft
1 flache Schale
Das Püree durch eine feines Sieb streichen, mit dem Läuterzucker und einem in dem Orangensaft aufgelösten Teelöffel Agar-Agar im Blender oder Mixer aufschlagen
In die Schale füllen und in der TK-Truhe gefrieren. Dabei immer mal wieder mit einer Gabel durchrühren.
Und schon habt ihr das tollste Fruchtsorbet – ohne Zusatzstoffe!