Chiclana de la Frontera – Andalusien 2018

Zehn Tage an der spanischen Atlantikküste

Von Stuttgart mit dem Flieger nach Jerez de la Frontera. An Bord mit meiner Tochter dem Schwiegersohn und meinen beiden Enkeln. Dann mit dem vorbestellten Taxi – es war dann ein kleiner Bus, ohne Kindersitze – nach Chiclana de la Frontera.

Dort waren bereits die Schwiegereltern und haben das Haus, welches für die zehn Tage unsere Bleibe sein sollte in Empfang genommen und die ersten Einkäufe getätigt.
Nachdem die Schlafgelegenheiten aufgeteilt waren. Jeder hatte sein eigenes Reich – eine Etage mit Bad – das war nicht nur sehr praktisch, sondern auch komfortabel.

Am nächsten Morgen dann hielt es mich nicht mehr. Unter dem Vorwand Frühstücksbrot zu besorgen, machte ich den ersten Spaziergang zum Playa de La Barrosa – geradeaus nach Westen, keine 500 Meter.

Da war ich dann jeden Tag, fasziniert von dem ständig wechselnden Licht, dem Wind und den Wolken.

Natürlich besuchten wir auch Chiclana de la Frontera, eine quirlige Stadt.
Jerez de la Frontera ebenso sehr schön. Besonders die Markthallen mit den Fischständen waren einen Besuch wert.

Eigentlich seltsam für mich, ich war an den in der nahen Umgebungen befindlichen Sehenswürdigkeiten kaum interessiert – das Meer war mir genug!

Chiclana de la Frontera – Playa de la Barrosa

Jerez de la Frontera

Aber es zog mich immer wieder ans Wasser. Lange Strandspaziergänge. Ebbe und Flut beobachten. Am Strand ruhend das Wechselspiel der Wolken genießen.

In den zum Teil noch geöffneten Taperias, Bars und Restaurants war mittags und abends richtig leben. Es gab gutes Essen und feinen Sherry.
Ich konnte die Seele baumeln lassen. Ich war zufrieden.

Und natürlich habe ich das ein oder andere Rezept mitgebracht und Zuhause, mit den vorhandenen Möglichkeiten nachgekocht beziehungsweise interpretiert.

Bacalao – mal ganz anders

Mejilliones – Miesmuscheln

Beide Rezepte lassen sich gut im wenig fischreichen Franken nachbauen – nur die Meerluft und das Licht, das klappt hier nicht so ganz!

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